Wechseljahre - Frauenaerztin Dr. med Zittier, Frauenarztpraxis Erkrath Hochdahl,

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Wechseljahre

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Wechseljahre



Die Wechseljahre sind eine ganz natürliche Phase, in der die körpereigene Hormonproduktion in den Eierstöcken nachlässt und sich die Fähigkeit zur Fortpflanzung zurückbildet. Sie sind quasi das Gegenstück zur Pubertät und verlaufen wie diese über einen längeren Zeitraum hinweg in unterschiedlichen Stufen.


Bei manchen Frauen beginnt bereits mit 40 Jahren das Klimakterium, bei anderen erst Mitte 50. Mit 58 Jahren haben die meisten Frauen die Wechseljahre hinter sich. Wenn die Eierstöcke operativ entfernt werden, setzt das Klimakterium unmittelbar ein.


Während der Wechseljahre verändert sich der Hormonhaushalt der Frau. Die oft damit einhergehenden Beschwerden können mit verschiedenen Arzneien gut behandelt werden.


Bei zwei von drei Frauen treten während der Wechseljahre bedeutsame Beschwerden auf. Abgesehen von einem unregelmäßiger werdenden Zyklus sind die häufigsten Beschwerden während der Wechseljahre:


  Hitzewallungen,
  Schweißausbrüche,
  Libidomangel,
  Atrophie der Scheidenhaut

  Schweißausbrüche,

  Libidomangel,

  Atrophie der Scheidenhaut

mit entsprechender Trockenheit, was zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, zu Scheidenentzündungen und zu Blutungen führen kann. Insbesondere die nächtlichen Wallungen und Schweißausbrüche können zu Schlafstörungen führen, die wiederum psychische Veränderungen zur Folge haben können.

Verschiedene körperliche Beschwerden, Harnwegsbeschwerden, sexuelle Probleme, Stimmungsänderungen sind inkonsistent berichtete Beschwerden. Viele dieser Beschwerden verschwinden nach dem Klimakterium wieder.


Zur Linderung der vegetativen Beschwerden, wie zum Beispiel Hitzewallungen, genügt in vielen Fällen eine Behandlung mit Pflanzenpräparaten (Phytohormonen) wie Traubensilberkerze oder Mönchspfeffer, wenn keine Risikofaktoren für eine Osteoporose oder Herz-/Gefäßerkrankung bekannt sind. Hierbei handelt es sich um Stoffe (z.B. Cimicifuga), die in der Natur vorkommen und den weiblichen Geschlechtshormonen ähneln.

Regelmäßige körperliche Aktivität oder Entspannungstechniken wie Yoga sowie die Akupunktur ist ein bedeutender Therapiezweig im Klimakterium.


Nutzen und Schaden einer lokalen oder systemischen Hormonbehandlung werden kontrovers diskutiert. Generell wird für die Hormonbehandlung keine Indikation außer einer kurzfristigen symptomatischen Linderung gesehen.

Bei Frauen, die mit unterschiedlichen Östrogenen bzw. Östrogen-Gestagen-Kombinationen behandelt worden sind, werden sowohl positive als auch negative Effekte beobachtet, sowie das Ausbleiben von Effekten auf die Lebensqualität von Frauen.


Bei der Nutzen-Risiko-Bewertung muss bedacht werden, dass nur Hitzewallungen und vaginale Trockenheit die Beschwerden darstellen, die am häufigsten von Frauen zur Zeit des menopausalen Übergangs angegeben werden.


Die Wahl des Hormonpräparats richtet sich nach dem Stadium der Übergangsperiode, d.h. ob die Beschwerden in der Prämenopause oder Postmenopause auftreten sowie nach der Intensität der Beschwerden.


Die Hormontherapie wird am besten unterstützt durch eine eiweißreiche Ernährung und eine ausgewogene körperliche Bewegungstherapie. Hinzu kommt bei bestehender Osteoporose die Behandlung mit Kalzium und Vitamin D.



Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie kompetent auch in dieser Lebensphase.



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